Baumbestattung zuhause mit BaumFrieden

Ihr Trauerort zuhause - Baumbestattung mit BaumFrieden

Ein vertrauter Ort für die Trauer, vielleicht sogar im eigenen Garten. Was bis vor Kurzem noch in Deutschland unmöglich war, wird nun mit "BaumFrieden" Realität. Stirbt ein geliebter Mensch, so trifft uns dieser Verlust tief. Für die letzte Ruhestätte eines geliebten Menschen wünschen wir uns einen besonderen Platz. Diesen im eigenen Zuhause ganz nah bei sich zu haben war lange Zeit in Deutschland nicht möglich. Gemeinsam mit dem Bestatternetzwerk Funeria haben wir es geschafft, mit "BaumFrieden" eine neue Form moderner Bestattungskultur hierzulande einzuführen. 

Sie interessieren sich für die finanzielle Absicherung einer Baumbestattung? Gerne beraten wir Sie kostenlos und unverbindlich unter 0211 522 953 551 (Mo-Do: 8-17 Uhr, Fr: 8-15:30 Uhr)

BaumFrieden einfach erklärt

Die verstorbene Person wird zunächst kremiert und die Asche anschließend ins Nachbarland in eine spezielle niederländische Baumschule überführt. Aus 12 Baumarten wie zum Beispiel Ginko, Buche oder Magnolie können sich die Hinterbliebenen ihren Wunschbaum aussuchen. Die Baumarten werden speziell nach den Anforderungen des Ortes ausgewählt, an dem sie später ihren Platz finden sollen.

In einer Zeremonie wird dem gewählten Setzling die Asche zur Erde im Pflanzkübel beigemengt. Die Nährstoffe der Asche gehen in der folgenden Zeit in den Baum über. Nach sechs bis neun Monaten professioneller Pflege wird den Angehörigen der junge Baum geliefert. Dieser kann im eigenen Garten oder an einem anderen Wunschort - auch im Rahmen einer Trauerfeier - eingepflanzt werden.

Was bietet mir BaumFrieden?

  • Angehörige entlasten
  • Selbstbestimmt vorsorgen
  • Lebenslange Absicherung
  • 24/7-Trauerfall-Hotline
  • Bestattung am Wunschort
  • Naturnahe Beisetzung
  • Trauerfeier auf Wunsch
  • Freie Wahl zwischen 12 Baumarten

Der Baum als Erinnerungsort

Der Baum steht symbolisch für die Verbindung von Erde und Himmel. Als Erinnerungsort, beispielsweise im heimischen Garten ermöglicht es der Baum, der Trauer selbstbestimmt Raum zu geben. Die Hinterbliebenen können sich so einen ganz persönlichen und gleichzeitig lebendigen Trauerort schaffen, ohne von Friedhofsrichtlinien abhängig zu sein. Der Gedanke an einen Trauerort in vertrauter Umgebung in Form eines Baumes lässt uns auch zu Lebzeiten eine schönere Beziehung zu dem Thema Tod und dem „Was kommt danach“ aufbauen. Als Zeichen des natürlichen Kreislaufes wird mit "BaumFrieden" ein nachhaltiger Trauerort mit persönlichem Bezug geschaffen.

Die Bestattungskultur im Wandel

Schon lange zeichnen sich der Bruch mit Traditionen und der Wunsch nach Gestaltungsfreiheit als Trends in der heutigen Bestattungskultur ab. Selbstbestimmt über die letzte Ruhestätte zu entscheiden zählt dazu. Nicht für jeden stellt der herkömmliche Friedhof den idealen letzten Ruheort dar. Die Bestattungskultur ändert sich stetig und passt sich den Bedürfnissen der Menschen an.

Während früher die klassische Erdbestattung im Sarg am häufigsten gewählt wurde, sind heutzutage naturverbundenere Varianten, wie z.B. im Friedwald, immer beliebter. Viele Menschen suchen eine möglichst pflegeleichte Ruhestätte, die außerdem zurück zu den Ursprüngen kehrt. Deutsche Friedhöfe haben über die vergangenen Jahre wenig Veränderung erfahren. Die klassische Friedhofsstimmung ist daher nicht für jeden der Platz für die Ewigkeit. 
Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun den Weg des BaumFriedens in Deutschland gehen können. Mehr erfahren sie unter www.baumfrieden.de.

Häufige Fragen und Antworten zur neuen Baumbestattung "BaumFrieden"

Geht es das überhaupt mit dem in Deutschland herrschenden Bestattungsgesetz?

Ja, natürlich. Wie das geht? Ein übergeordnetes Landesgesetz gibt zwar vor, dass die Asche eines verstorbenen Angehörigen nach der Einäscherung im Ausland nicht wieder zurück nach Deutschland importiert werden darf. Bei BaumFrieden ist der Prozess jedoch anders geregelt: Da die Asche unter die Muttererde des Baumes gemischt wird, besteht sie nicht mehr in ihrer Urform als reine Asche. Das Wurzelwerk zieht sich wichtige Nährstoffe der Asche, wodurch sich diese nahezu komplett mit dem Baum verbindet. Somit findet die Asche in Form des Baumes ihren Weg zurück nach Deutschland. Dies ist gesetzlich gestattet.

Was passiert mit dem Baum, wenn man wegzieht?

Mit BaumFrieden schafft man einen Trauerplatz an einem vertrauten Ort. Im Mittelpunkt steht die Beziehung, die der verstorbene Mensch zu dem vertrauten Ort hatte. Bei einem bevorstehenden Umzug kann der Baum entweder an diesem Ort bleiben oder umgepflanzt werden. Ein Baum mit bis zu zehn Jahren kann in der Regel ausgegraben und umgepflanzt werden. Zu bedenken ist, dass auch ein festes Grab auf einem Friedhof bei einem Umzug nicht mehr in der gleichen Kontinuität gepflegt werden kann.

Was mache ich, wenn ich keinen grünen Daumen habe?

Bäume sind häufig nicht besonders pflegeintensiv. Der Baum wird unseren Experten zusammen ausgewählt. Es ist wichtig, dass der Lieblingsbaum auch zum späteren Standort passt. Entscheidend für die Wahl ist der Boden, die Lichteinstrahlung, sowie die Höhe und Breite des Baums. Die Auswahl der Baumarten richtet sich speziell nach den in Deutschland herrschenden Bedingungen. Bei Übergabe des Baums ist er ca. 2 Meter hoch und bereits robust.

Was ist, wenn ich kein Grundstück besitze?

Es gibt mehrere Möglichkeiten auch ohne ein eigenes Grundstück einen Baum zu pflanzen. Wichtig ist die Absprache im Voraus. Vielleicht gibt es andere Familienangehörige oder gute Freunde mit einem eigenen Grundstück, bei dem die verstorbene Person gerne zu Gast war. Auch ein Schrebergarten bietet die Möglichkeit den Baum dort zu einzupflanzen. Wichtig ist, dass Bäume nicht ohne Absprache mit der Stadt und dem Förster willkürlich in einem Wald gepflanzt werden dürfen. Gibt es eine enge Beziehung zu einem Wald, besteht ggf. die Möglichkeit beim zuständigen Amt oder den Förster nach einer Ausnahmegenehmigung zu fragen.

Warum dauert es so lange, bis man den Baum erhält?

Damit gerade in der ersten wichtigen Wachstumsphase des Baumes nichts schief geht, wird der Baum von unseren Experten in der Baumschule vor Ort gut betreut. Dies dauert zwischen sechs und neun Monaten. Zu einer Wartezeit von neun Monaten kommt es nur in sehr wenigen Fällen. Der Baum kann beispielweise dann noch nicht ausgeliefert werden, wenn der Boden am Wunschort frostig ist. In diesem Fall wird der Baum bis zur Pflanzung von unseren Experten versorgt. Er befindet sich dann in einem überwachten Bereich auf dem Gelände des Friedhofs Schifferheide in Kerkrade. Besuche des Baums während dieser Zeit sind natürlich möglich.

Wie kann ich sicher sein, dass die richtige Asche unter meinen Baum beigemischt wurde?

Die Aschebeigabe kann natürlich von den Angehörigen begleitet werden. In einer Zeremonie im niederländischen Kerkrade wird die Asche dem Wurzelwerk beigemischt. Die Beigabe dürfen die Angehörigen auf Wunsch selbst übernehmen. Sollte es jemandem nicht möglich sein, an der Zeremonie teilzunehmen, so kann diese fotografisch dokumentiert werden. Ein Schamottstein mit Initialen des Verstorbenen befindet sich bei der Kremierung im Sarg und anschließend mit der Asche in der Urne. Durch den Stein wird eine falsche Zuordnung der Asche ausgeschlossen.

Darf man den Baum auch in der freien Natur pflanzen?

Die Pflanzung eines Baumes in freier Natur unterliegt immer der Erlaubnis des Grundstückbesitzers. Dies gilt auch für freie Wälder. Da die Pflanzung eines Baumes in einem Wald von vielen Faktoren abhängig ist, ist dies nur mit eindeutiger Erlaubnis möglich. In einigen lokalen Bezirken ist es jedoch möglich in Absprache mit der Stadt oder dem Besitzer des Grundstückes einen Ort in freier Natur zu finden.

Dürfen Angehörige bei der Aschebeigabe dabei sein?

Ja, das ist möglich. Die Aschebeigabe findet auf einem Friedhof im niederländischen Kerkrade statt. In einer Art Wintergarten findet eine Gruppe von bis zu zehn Personen Platz. Nach der Aschebeigabe geht die Gruppe zu dem Ort, wo der Baum während seiner Wachstumsphase für die kommenden Monate unter Beobachtung heranwachsen wird. Hier besteht auch die Möglichkeit persönliche Gegenstände niederzulegen und für einige Zeit zu verweilen.  

Kann ich den Baum während der Wachstumsphase besuchen?

Das ist natürlich möglich. Mit einer telefonischen Voranmeldung kann man den Baum problemlos während seiner Wachstumsphase in dem geschützten Bereich des Friedhofs Kerkrade besuchen.

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