Die EFT Klopftechnik bietet eine bewährte Methode, um emotionalen Stress und körperliche Beschwerden auf einfache Weise zu lindern. Mit einer klar strukturierten Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie diese Technik problemlos erlernen und in verschiedenen Situationen anwenden.
Beim Durchführen der Techniken ist es wichtig, dass Sie sich vorab Zeit nehmen, um Ruhe zu finden und sich vollständig zu konzentrieren. So stellen Sie sicher, dass die Klopfsequenz effektiv wirkt und Ihrem Anliegen bestmöglich Unterstützung bietet.
Unsere Anleitung führt Sie durch jeden einzelnen Schritt – von der Vorbereitung bis zur Nachkontrolle – sodass Sie die Methode eigenständig umsetzen können. Damit erweitern Sie Ihre Fähigkeiten im Umgang mit emotionalem und physischem Unwohlsein.
Das Wichtigste in Kürze
- Die EFT Klopftechnik ist eine einfache Methode zur emotionalen und körperlichen Stresslinderung.
- Ruhiger Ort, entspannte Haltung und bewusste Atmung sind essenziell für eine effektive Anwendung.
- Klopppunkte sind Kopf, Augenbraue, Seite, Unterarmlinie, Brust, Kinn, Collarbone und unter dem Arm.
- Beim Klopfen sanften Druck verwenden, 5-7 Mal pro Punkt, und Fokus auf das Thema behalten.
- Nach dem Klopfen Zustand überprüfen, Technik bei Bedarf wiederholen für bessere Ergebnisse.
Vorbereitung: Ruhe finden und entspannen
Bevor Sie mit der EFT Klopftechnik beginnen, ist es wichtig, einen ruhigen Ort zu finden, an dem Sie ungestört sind. Schaffen Sie sich eine angenehme Atmosphäre, die Ihnen hilft, sich vollständig zu entspannen und den Fokus auf Ihr Anliegen zu legen. Nehmen Sie sich dafür ein paar Minuten Zeit, um Ihre Gedanken zu sammeln und zur Ruhe zu kommen.
Ein bewusster Atemrhythmus kann dabei sehr unterstützend sein. Atmen Sie tief durch die Nase ein, halten Sie kurz die Luft an, und atmen Sie dann langsam durch den Mund wieder aus. Diese einfache Übung hilft, Verspannungen zu lösen und das Nervensystem zu beruhigen. Wenn Sie ruhig sind, fällt es leichter, sich auf die eigene Empfindung zu konzentrieren und die Technik wirkungsvoll anzuwenden.
Es empfiehlt sich, während des Vorgehens in einer bequemen Haltung zu sitzen oder zu liegen. Achten Sie darauf, dass keine Ablenkungen vorhanden sind, zum Beispiel durch laute Geräusche oder andere Störungen. Je entspannter Sie sind, desto leichter können Sie sich auf die einzelnen Klopfpunkte konzentrieren und Ihre Gedanken auf das Problem richten. So legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Anwendung der Methode.
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Problem klar benennen und fokussieren

Bevor Sie mit der Klopftechnik beginnen, ist es wichtig, das zugrunde liegende Problem klar zu identifizieren. Nehmen Sie sich dafür einen Moment Zeit, um den genauen emotionalen oder körperlichen Zustand zu benennen. Anstatt vage Formulierungen wie „Ich fühle mich schlecht“ zu verwenden, sollten Sie präzise sein, zum Beispiel: „Ich bin gestresst wegen des bevorstehenden Termins“ oder „Ich fühle bei der Erinnerung an das Gespräch Unruhe.“ Diese klare Benennung hilft Ihnen dabei, den Fokus während der Klopfsitzung auf das konkrete Anliegen zu lenken.
Eine gute Fokussierung erhöht die Wirksamkeit, weil sie sicherstellt, dass Ihre Gedanken und Gefühle zielgerichtet behandelt werden. Es ist ratsam, diese Punkte entweder verbal auszusprechen oder in Gedanken deutlich zu formulieren. Manche Menschen finden es hilfreich, eine kurze schriftliche Notiz zu machen, um die Problematik noch einmal explizit zu formulieren. Dadurch bleibt der innere Kontakt zum Thema stabil, und die Klopfung kann gezielt wirken. Je präziser Ihr Problem definiert ist, desto effektiver ist auch die anschließende Anwendung der Methode.
Klopfpunkte identifizieren: Kopf, Augenbraue, Seite, Unterarmlinie, Brust, Kinn, collarbone, unter dem Arm
Um die Klopfpunkte bei der EFT-Technik korrekt zu finden, sollten Sie die wichtigsten Stellen am Körper bewusst wahrnehmen. Beginnen Sie mit dem Punkt an der Kopfhaut, genauer gesagt in der Mitte des Kopfes. Von dort aus geht es weiter zur Augenbrauenregion. Dieser Punkt befindet sich auf der Stelle, wo die Augenbrauen beginnen. Die nächste Position ist an der Seite des Auges, also an der sogenannten Schantel. Anschließend folgt der Punkt entlang der Unterarmlinie, etwa auf Höhe des Achselhofs. Für die Technik ist es hilfreich, alle diese Punkte systematisch abzuklopfen.
Der Brustpunkt liegt zentral im Brustbereich, während sich der Kinnpunkt direkt unterhalb des unteren Randes des Kiefers befindet. Der Collarbone-Point befindet sich knapp oberhalb des Schlüsselbeins, genau an der Stelle, wo das Knochenbein beginnt. Schließlich sind noch die Punkte unter dem Arm zu beachten: Diese befinden sich ca. 10 cm unter der Achselhöhle entlang der Seitenlinie des Oberkörpers.
Beim Finden dieser Stellen ist es empfehlenswert, vorsichtig Druck auszuüben, ohne zu Schmerzen zu verursachen. Wichtig ist, dass jede Klopfsitzung immer wieder von einem kurzen Moment der Kontrolle begleitet wird, um den Fortschritt zu überprüfen. So stellen Sie sicher, dass alle relevanten Punkte aktiviert werden und Ihre Konzentration gezielt auf die jeweiligen Bereiche gerichtet bleibt. Mit diesem Vorgehen wird die Wirksamkeit Ihrer Anwendung zusätzlich gesteigert.
Der Geist ist alles; was du denkst, das wirst du. – Buddha
Klopfen bei jedem Punkt mit sanftem Druck
Beim Klopfen auf die jeweiligen Punkte ist es wichtig, mit sanftem Druck vorzugehen. Es geht nicht darum, Kraft auszuüben, sondern eine angenehme Berührung zu finden, die den Punkt stimuliert, ohne Schmerzen zu verursachen. Ein leichter, stetiger Druck reicht bereits aus, um die Akupressurpunkte zu aktivieren und die energetische Verbindung herzustellen.
Während des Klopfens sollte der Fokus stets auf dem Gleichgewicht zwischen Aufmerksamkeit und Zurückhaltung liegen. Wenn Sie spüren, dass der Druck zu stark ist oder Unbehagen verursacht, reduzieren Sie die Intensität. Ziel ist es, die Empfindung im Körper zu beruhigen, während gleichzeitig die Wirkung des Klopfens erhalten bleibt. Eine entspannte Haltung hilft dabei, den Druck besser zu kontrollieren und den Fluss der Energie nicht zu stören.
Es ist ratsam, bei jedem Punkt mindestens 5 bis 7 Mal zu klopfen. Währenddessen können Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gefühl im Bereich des Klopfpunktes richten. Dies verstärkt die Wirkung, weil Ihr Bewusstsein so nochmals auf das Thema fokussiert wird. Nach dem Klopfen sollte das Gefühl erneut bewertet werden. Falls die Spannung noch besteht, kann die Sequenz wiederholt werden, um eine tiefere Entspannung oder Lösung zu fördern.
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| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| Vorbereitung | Ruhe finden, entspannen, einen ruhigen Ort wählen, Atemtechnik verwenden, in bequemer Haltung sitzen oder liegen. |
| Problem benennen | Das zugrunde liegende Problem klar identifizieren, konkret formulieren, Fokussierung auf das Anliegen sichern. |
| Klopfpunkte finden | Klopfpunkte am Kopf, Augenbraue, Seite, Unterarmlinie, Brust, Kinn, Collarbone, unter dem Arm identifizieren und vorsichtig Druck ausüben. |
| Klopfen | Bei jedem Punkt mit sanftem Druck etwa 5-7 Mal klopfen, auf das Gefühl im Körper achten, Konzentration behalten. |
| Wiederholung | Technik bei Bedarf wiederholen, bis eine Linderung oder Entspannung spürbar ist, Fortschritt erneut bewerten. |
Wiederholen, während Sie sich auf das Problem konzentrieren

Während Sie die Klopfpunkte behandeln, ist es wichtig, dass Sie sich kontinuierlich auf das Problem oder Gefühl konzentrieren. Die Konzentration auf das Anliegen verstärkt die Wirkung der Technik, da Ihr Geist gezielt bei der Thematik bleibt und nicht abdriftet. Es empfiehlt sich, den Fokus sowohl verbal als auch gedanklich immer wieder auf die spezifische Situation zu richten, um die Verbindung zum Thema aufrechtzuerhalten.
Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf das Klopfen selbst zu richten, sondern auch auf die damit verbundenen Emotionen und Empfindungen. Während Sie jeden Punkt bearbeiten, können Sie zum Beispiel sagen: „Auch wenn ich dieses Gefühl habe, akzeptiere ich mich vollständig“. Dieser Satz unterstützt die Fokussierung und wirkt beruhigend. Wichtig ist, dass Sie bei jedem Punkt mindestens 5 bis 7 Mal klopfen und bewusst spüren, welche Veränderungen im Körper auftreten.
Wenn Sie während des Klopfens bemerken, dass sich eine gewisse Erleichterung einstellt, halten Sie kurz inne, um dies bewusst wahrzunehmen. Falls noch Spannung vorhanden ist, führen Sie die Sequenz erneut durch. Das wiederholte Hinwenden an das Problem trägt dazu bei, die emotionale Ladung zu vermindern und die Lösung schrittweise herbeizuführen. Ziel ist, eine Balance zwischen konzentriertem Nachdenken und akzentuiertem Eindruck vom eigenen Befinden zu wahren.
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Atem tief ein- und ausatmen, um Beruhigung zu verstärken
Das bewusste Tief Ein- und Ausatmen während der Klopfsitzung kann die Wirkung Ihrer Anwendung deutlich verstärken. Indem Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren, aktivieren Sie das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung und Beruhigung zuständig ist. Dies hilft, körperliche Spannungen abzubauen und den Geist zu zentrieren, sodass Sie fokussierter an Ihrem Anliegen arbeiten können.
Starten Sie, indem Sie tief durch die Nase einatmen, wobei Sie den Bauch bewusst mit Luft füllen. Halten Sie den Atem für einen Moment an, um die Lunge vollständig zu beleben, bevor Sie langsam durch den Mund ausatmen. Während des Ausatmens lassen Sie alle Anspannungen los, die sich eventuell angesammelt haben. Diese gezielte Atmung kann Ihnen helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und Stresssymptome zu mildern.
Integrieren Sie diese Atemtechnik regelmäßig in Ihre Klopfsequenz, zum Beispiel nach jedem Punkt oder vor einem Neustart. Das bewusste Atmen fördert eine tiefe innere Ruhe und sorgt dafür, dass die Energieflüsse im Körper harmonisiert werden. So schaffen Sie die optimalen Voraussetzungen, damit die EFT-Technik ihren bestmöglichen Effekt entfalten kann.
Überprüfung: Problemstatus erneut bewerten
Nach Abschluss der Klopfsitzung ist es wichtig, den aktuellen Zustand des Problems erneut zu überprüfen. Setzen Sie sich einen Moment lang still hin und nehmen Sie bewusst wahr, wie sich Ihre Gefühle oder körperlichen Empfindungen verändert haben. Oftmals spürt man bereits nach wenigen Minuten eine deutliche Entspannung oder eine Reduzierung des ursprünglichen Unwohlseins.
Um eine fundierte Einschätzung zu erhalten, können Sie sich fragen: Fühlt sich das Problem jetzt anders an? Oder: Hat sich die Intensität der Emotionen verringert? Diese Fragen helfen dabei, festzustellen, ob die gewählte Methode wirkt und in welchem Maße eine Erleichterung eingetreten ist. Dabei ist es hilfreich, die Wahrnehmung sowohl verbal als auch durch Ihren Körper wahrzunehmen.
Falls Sie feststellen, dass noch immer spürbare Anspannungen vorhanden sind, kann es sinnvoll sein, die Klopfsequenz erneut durchzuführen. Das kontinuierliche Testen nach jeder Runde gewährleistet, dass keine verschiedenen Aspekte des Problems unbeachtet bleiben. In manchen Fällen treten noch Gedanken und Gefühle auf, die vorher unbewusst waren; diese sollten bei einer erneuten Anwendung ebenfalls berücksichtigt werden. Ziel ist es, mit minimalem Aufwand möglichst große Verbesserungen zu erzielen, um langfristig Erleichterung erreichen zu können.
Bei Bedarf Klopfsequenz wiederholen
Manchmal zeigt die Durchführung der Klopftechnik nicht sofort die gewünschte Wirkung. Wenn Sie noch immer eine gewisse Spannung oder Emotion spüren, ist es ratsam, die Kloppsequenz erneut durchzuführen. Dabei bleibt die Konzentration auf das ursprüngliche Thema erhalten, um den emotionalen Ladezustand weiter zu reduzieren.
Es ist hilfreich, nach jeder Runde bewusst zu überprüfen, ob sich der Zustand verändert hat. Falls die Empfindlichkeit noch vorhanden ist, sollten Sie den Ablauf wiederholen, um die Wirkung zu verstärken. Bei einer erneuten Anwendung können Sie zusätzliche Aspekte des Problems in Ihre Fokussierung einbauen, zum Beispiel spezielle Gedanken oder Körperempfindungen, die vorher vielleicht unbeachtet blieben.
Durch das wiederholte Klopfen erscheint oft eine tiefere Entlastung. Wichtig ist dabei, die Kontrolle nicht zu verlieren und genau zu beobachten, wie sich Ihr inneres Erleben wandelt. Manchmal braucht es mehrere Durchgänge – vor allem bei komplexeren Themen –, bis eine spürbare Besserung eintritt. Mit dieser Vorgehensweise stellen Sie sicher, dass alle relevanten Bereiche ausreichend aktiviert werden, um maximale Wirkung zu erzielen.
