Soll die eigene Immobilie veräußert werden, spielt das richtige Exposé eine zentrale Rolle bei der Ansprache von Interessenten. Das Exposé dient als eine Art Visitenkarte des Gebäudes nämlich dazu, einen ersten Eindruck zu wecken. Liefert die Visitenkarte nicht alle relevanten Informationen oder wirkt das Objekt unattraktiv, geht das Interesse potenzieller Käufer schnell verloren. Wie Eigentümer das vermeiden und schon mit dem Exposé den gewünschten Käuferkreis zur Besichtigung locken können, kann nachfolgend in Erfahrung gebracht werden.
Visuelle Bestandteile eines Exposés: Das darf nicht fehlen
Bevor Betrachtende echtes Interesse für die Immobilie entwickeln und sich nach zusätzlichen Informationen umsehen, machen sie sich einen visuellen Eindruck vom Objekt. Der erste Eindruck zählt und fällt rein optisch aus, weshalb Exposés stets professionelle Immobilienfotografie enthalten sollten. Sie zeigt das Gebäude von seiner besten Seite und regt damit das Vorstellungsvermögen des potentiellen Käuferkreises an. Dank innovativer Technologien wie Luftaufnahmen durch Drohnen können sich Eigentümer positiv vom Rest des Marktes abheben.
Neben der fotografischen Präsentation des Gebäudes spielen auch Angaben zum Grundriss und zur Lage eine tragende Rolle. Deshalb sollten stets Grundriss- und Lagepläne beigefügt werden, die den visuellen Eindruck der Immobilie unterstreichen. Wer sich die Raumaufteilung besser vorstellen kann, schmiedet oft schon Zukunftspläne und baut eine Bindung zum Objekt auf. Liegt das Gebäude in einer sehr guten Umgebung, sollte die vorteilhafte Lage besonders gut hervorgehoben werden.
Beschreibung: Eine kurze Vorstellung der Immobilie
Stehen die visuellen Inhalte des Exposés erst einmal fest, kann eine beschreibende Einleitung verfasst werden. Sie dient dazu, die vorab festgelegte Zielgruppe abzuholen. Das bedeutet: Die Beschreibung sollte dem Käuferkreis erste Vorteile des Objektes darlegen. Sie kann die Art des Objektes beschreiben, aber auch dessen gute Lage und Verbindung zu Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten. Die Beschreibung sollte potenzielle Käufer möglichst gut fesseln und das Interesse an weiteren Angaben wecken. Deshalb ist es von großer Bedeutung, sich hier präzise, aber lebendig auszudrücken. Die Beschreibung ist der Teil des Exposés, in dem Besonderheiten des Gebäudes auch besonders hervorgehoben werden können. Dazu gehören beispielsweise Ausstattungen wie PV-Anlagen oder hochwertige Ausstattungen, die den Käufer erwarten.
Die wichtigsten Angaben zur Immobilie im Überblick
Jedes Jahr wechseln in Deutschland mehr als 500.000 Immobilien den Besitzer. Um einen abgesteckten Käuferkreis optimal anzusprechen, müssen Eigentümer ihr Objekt also aus der Masse herausstechen lassen. Dazu muss das Exposé alle relevanten Objektdaten übersichtlich bereitstellen und zwar auf leicht verständliche Weise. Die Angaben dienen in erster Linie dazu, das Gebäude vorzustellen und zu einem Besichtigungstermin anzuregen. Weitere Überzeugungsarbeit kann ein Immobilienmakler dann während der gemeinsamen Besichtigung leisten.
| Grundlegende Angaben | Ausstattungen |
| Art des Objekts Angebotspreis BaujahrWohnflächeAnzahl der ZimmerGrundstücksflächeZeitpunkt und Art der letzten ModernisierungEnergieausweis | Keller (falls vorhanden)Stellplätze oder GaragenAllgemeiner ZustandArt der AusstattungenArt der Heizanlage |
Sind die Angaben unvollständig, hinterlässt dies einen unseriösen Eindruck. Dies wirkt sich auch auf das Interesse potenzieller Käufer aus. Zu guter Letzt müssen Kontaktdaten hinzugefügt werden. Erreichbarkeitszeiten machen einen guten Eindruck und zeigen, wann mit der Entgegennahme der eigenen Anfrage gerechnet werden kann.
