sterbegeld
Sterbegeld
  • Lebenslange Absicherung
  • Garantierte Beitragshöhe
  • Kostenlose Kindermitversicherung
monuta infobox siegel
Beitrag berechnen Beitrag berechnen und auf Wunsch online abschließen
Angebot anfordern Kostenlos und unverbindlich

Gesetzliches Sterbegeld: Zahlt die Krankenkasse?

30.08.2017 / Sterbegeld

Das gesetzliche Sterbegeld wurde am 01.01.2004 abgeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden beim Tod eines Krankenkassen-Mitgliedes 525 Euro an die Angehörigen ausgezahlt. Bei einem mitversicherten Familienmitglied (Familienversicherung) wurden 265,50 Euro ausgezahlt.

Heute zahlt weder die Krankenkasse, noch der Staat. Private Krankenversicherungen zahlen kein Sterbegeld, da der Tod kein versichertes Risiko darstellt.

Jedoch hätten schon damals die gezahlten Beträge der Krankenkassen nicht für eine Bestattung ausgereicht. Weitere Informationen zur Höhe der Bestattungskosten erhalten Sie hier.

Sterbegeld aus anderen Quellen

Obwohl die Krankenkassen kein Sterbegeld mehr auszahlen, können Hinterbliebene Ansprüche an die Rentenversicherung geltend machen. Somit müssen sich die Angehörigen keine Sorgen um ihre wirtschaftliche Existenz machen. Ehepartner des Verstorbenen erhalten Witwen- bzw. Witwerrente und Kinder, die sich in der Ausbildung befinden, können Halbwaisen- bzw. Waisenrente beziehen. Alleinerziehende erhalten nach dem Tod ihres Partners Erziehungsrente, um ihre Kinder weiterhin versorgen zu können.

Durch das Sterbevierteljahr erhalten Angehörige die Möglichkeit sich an die neue wirtschaftliche Situation zu gewöhnen. In dieser Zeit wird die volle Rente des Verstorbenen, anstatt der regulären 55% bis 60% ausgezahlt. Das Sterbevierteljahr ist allerdings nicht explizit dafür da die Bestattungskosten zu begleichen.

In einigen Fällen können Ansprüche an die Unfallversicherung geltend gemacht werden. Private Unfallversicherungen sehen fast immer eine Todesfallleistung vor, welche häufig jedoch nur bei einem Unfalltod zur Geltung kommen.

Viele Betriebe zahlen beim Tod ihres Arbeitnehmers 1-3 Monatsgehälter an die Angehörigen aus. Ebenso gibt es oftmals eine betriebliche Altersvorsorge, an die sich die Hinterbliebenen wenden können.

Wenn der Verstorbene im öffentlichen Dienst tätig war, gibt es die Möglichkeit, durch den Arbeitgeber an Finanzmittel zu gelangen. Oftmals haben Beamte eine Betriebliche Sterbekasse. Auch in Großunternehmen ist dies häufig der Fall. 

Private Bestattungsvorsorge empfehlenswert

Das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkasse ist seit dem Jahr 2004 nicht mehr vorhanden. Das macht eine private Bestattungsvorsorge in Form einer Sterbegeldversicherung umso wichtiger! Wer seine Angehörigen nach seinem Tod finanziell und organisatorisch entlasten möchte, sorgt hiermit für den Trauerfall optimal vor. So bleiben Sie in guter Erinnerung!