Unterschiede in der Bestattungspflicht
der deutschen Bundesländer

Die Bestattungspflicht geht in Deutschland bis in die Zeit des Mittelalters zurück. In der Regel sind die nächsten Angehörigen zur Bestattung verpflichtet. In den meisten Fällen sind dies der Ehegatte oder Lebenspartner, Kinder und weitere Verwandte. Die Bestattungspflicht ist dabei unabhängig von der Erblage. Falls der Verstorbene keine Vorsorge, z. B. in Form eine Sterbegeldversicherung oder eines Testaments getroffen hat, sind die Angehörigen in der Pflicht. Da die Regelung der Bestattung in Deutschland Sache der Länder ist, ergeben sich zum Teil erhebliche Unterschiede darin, wer bestattungspflichtig ist.

Die Reihenfolge der bestattungspflichtigen Hinterbliebenen ähnelt sich in den meisten Fällen sehr stark. In allen Bundesländern stehen die Ehepartner an erster Stelle der Verantwortlichen für die Beisetzung eines verstorbenen Angehörigen. Allerdings gibt es gravierende Unterschiede zwischen den Bundesländern in Bezug auf nicht eheliche, eingetragene Lebensgemeinschaften. In Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zählen beispielsweise unverheiratete Lebensgefährten nicht zum Kreis der bestattungspflichtigen Angehörigen. Dauerhaft nichteheliche Lebensgemeinschaften werden nur in zwölf Bundesländern für die Kosten einer Beisetzung herangezogen. Darüber hinaus unterscheiden die Bundesländer im Bestattungsrecht stark, wie groß der Personenkreis der Angehörigen definiert wird. Hamburg und Bayern zählen hier sogar Verschwägerte ersten Grades zu den Bestattungspflichtigen.

Die Bestattungspflichtigen werden in den Bundesländern nach einer bestimmten Reihenfolge für die Tragung der Kosten einer Beisetzung herangezogen. Die Grafik zeigt die Abfolge für die einzelnen Bundesländer.

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Trauerfall-Vorsorge zur finanziellen Absicherung Ihrer Angehörigen

Die Bestattungspflicht stellt Angehörige vor finanzielle Herausforderungen. Ohne eine private Vorsorge müssen die Hinterbliebenen seit dem Wegfall des Sterbegeldes der Krankenkassen die Bestattungskosten vollständig tragen. Mit der Monuta Sterbegeldversicherung zur Trauerfall-Vorsorge können Sie hier vorbeugen und Ihre Liebsten finanziell, oder sogar organisatorisch mit der Bestattungsorganisation, entlasten.

Jetzt mehr erfahren