Fünf Irrtümer bei Bestattungen

06.12.2019 / Bestattungen & Friedhof

Wahr oder Irrglaube? Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung. Die Kosten für die Beerdigung übernimmt die Krankenkasse. Monuta schafft Klarheit.

Friedhof Grab Blumen

Das Leben ist endlich und Fragen über den Tod sammeln sich häufig an – wie etwa: Welche Bestattung wünsche ich mir? Wer kommt für die Kosten meiner Beerdigung auf? Wie kann ich meine Familie entlasten? Besonders der Wunsch, nach günstigeren Bestattungen wächst: Bis zum Jahr 2020 sollen fast die Hälfte der Bestattungen Discount-Bestattungen sein.

Antworten auf die individuellen Wünsche zu finden, ist oft nicht leicht. So kommt es vor, dass die Informationsflut verwirrend sein kann. „Es ist wichtig, eine klare Aussage zu bekommen, um Irrtümern entgegenzuwirken“, sagt Oliver Suhre, Generalbevollmächtigter der Monuta Versicherungen. „Nur so können richtige Entscheidungen für die ganz persönliche, individuelle Bestattungsvorsorge eines jeden getroffen werden.“

1. „Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung.“

Die passende Bestattungsform zu wählen, ist nicht leicht. Jedoch sollte die Entscheidung nicht aufgrund des Preises getroffen werden. Richtig ist, dass die Feuerbestattung bei nachgelagerten Kosten wie der Grabpflege günstiger ist. Gerade bei größeren Ortsentfernungen von Angehörigen ist eine Feuerbestattung eine sinnvolle Wahl. „Kosten für Dienstleistungen des Bestatters sowie die hygienische Versorgung der Verstorbenen bleiben jedoch bei beiden Bestattungsformen, Erdbestattung und Feuerbestattung, gleich“, erklärt Suhre.

2. „Meine Asche wird im Krematorium mit der meines Vorgängers vermischt.“

Ein weit verbreitetes Gerücht, das dafür sorgt, dass Personen sich gegen Feuerbestattungen entscheiden. Die Aussage ist jedoch falsch: Brennkammern in Krematorien sind so aufgebaut, dass Bestatter nach der Einäscherung die Asche komplett entnehmen und gründliche Reinigungen durchführen. Einzelne Särge, die mit einem feuerfesten Schamottstein gekennzeichnet sind, schließen aus, dass die Asche vermischt wird.

3. „Jeder Arbeitgeber bezahlt Sterbegeld.“

„Nur Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst bekommen für den Sterbemonat und zwei Folgemonate ihr Gehalt ausgezahlt“, klärt Suhre auf. Hinterbliebene stehen deswegen vor finanziellen Herausforderungen: „Wie kann ich mir eine Beerdigung leisten?“ oder „Wer zahlt, wenn ich es nicht kann?“ Erst, wenn Angehörige nachweisen, dass sie nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, unterstützt das Sozialamt für die nötigsten Kosten der Bestattung. Jeder sollte hier vorsorgen, damit die eigene Bestattung selbstbestimmt abläuft.

4. „Anonyme Bestattungen fallen meinen Kindern nicht zur Last.“

„Wer übernimmt die Verantwortung für mein Grab?“ oder „Wer trägt die Kosten meiner Bestattung?“ sind Fragen, die viele Personen interessieren. Sie entscheiden sich, aus Rücksicht auf die eigenen, meist weit entfernt wohnenden Kinder, immer öfter für eine anonyme Bestattung. „Von einer anonymen Bestattung ist abzuraten, um einen persönlichen Abschied zu gewährleisten und einen Erinnerungsort zu schaffen“, rät Suhre.

5. „Die Kosten meiner Beerdigung übernimmt meine Krankenkasse.“

Die Kosten einer Beerdigung liegen meist zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Das ist häufig mehr, als man erwartet. 2004 haben Krankenkassen mit der Reform „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen“ Regelungen zu Sterbegeldversicherungen ersatzlos gestrichen. Auch private Krankenkassen decken die Kosten nicht. „Umso wichtiger ist es seit der Reform, sich vorher zu informieren und finanziell vorzusorgen. Eine Sterbegeldversicherung abzuschließen hilft, um die anfallenden Kosten zu decken“, sagt Suhre.

Weitere Informationen über die Monuta Bestattungsvorsorge unter:
https://www.monuta.de/bestattungsvorsorge/

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