Vorsorge für Familien: An Sorgerechtsverfügung denken!

10.12.2015 / Vorsorge

Die Vorstellung, dass die eigenen Kinder nach dem Tod der Eltern sich selbst überlassen sind, fällt jedem Menschen schwer. Wer als Elternteil nicht allein dem Vormundschaftsgericht die Entscheidung über einen Vormund überlassen will, sollte frühzeitig eine Sorgerechtsverfügung treffen.

Sorgerechtsverfügung auf Holztisch

Ein unter Eltern weit verbreiteter Irrtum ist, dass nahe Verwandte oder Taufpaten automatisch das Sorgerecht für ihre Kinder erhalten, wenn die Eltern selbst durch eine Krankheit oder einen Unfall dieser Aufgabe nicht mehr nachkommen können. Ist aber keine Sorgerechtsverfügung getroffen, bestimmt allein das Vormundschaftsgericht über einen geeigneten Vormund. Mit einer frühzeitig getroffenen Sorgerechtsverfügung können die Eltern jedoch dem Gericht eine Person vorschlagen, die das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder erhalten soll.

Damit eine Sorgerechtsverfügung rechtsgültig ist, müssen wie bei einem Testament formale Vorgaben beachtet werden. Eine Sorgerechtsverfügung muss handschriftlich verfasst und unterschrieben sein. Im Normalfall entsprechen Gerichte dann auch den in der Verfügung getroffenen Wünschen der Eltern. Neben der grundsätzlichen Frage, ob sich die Kinder bei der Person wohlfühlen, ist es für Eltern wichtig zu klären, ob der Sorgeberechtigte finanziell in der Lage ist, die Versorgung zu übernehmen. Die Person sollte darüber hinaus volljährig sein, aber auch längerfristig - vor allem auch körperlich - in der Lage sein, die Kinder entsprechend der Wertvorstellungen der Eltern zu erziehen.

Sorgerechtsverfügung schließt Vorsorgelücke bei jungen Familien

Die Monuta unterstützt Familien mit minderjährigen Kindern dabei diese Lücke in der generationsübergreifenden Vorsorge zu schließen. Eltern und Alleinerziehende können hier kostenfrei eine durch eine spezialisierte Anwaltskanzlei geprüfte Sorgerechtsverfügung anfordern.

Als umfassender Vorsorge-Spezialist steht die Monuta für eine leistungsstarke Trauerfall-Vorsorge und wertvolle Zusatzleistungen wie beispielsweise das „Scenarium“ – einem Leitfaden für die Organisation von Bestattung und Trauerfeier, oder den juristisch geprüften Vordrucken und Checklisten zu verschiedenen Vorsorgedokumenten

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