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Sterbekasse und Sterbegeldversicherung – was ist der Unterschied?

31.05.2018 / Sterbegeld

Häufig werden die Begriffe Sterbekasse und Sterbegeldversicherung synonym verwendet. Dahinter stehen jedoch zwei unterschiedliche Konzepte, die viele Gemeinsamkeiten haben. Je nach Alter und Ansprüchen unterscheidet sich, welche Variante im Einzelfall sinnvoll ist.

Finanzielle Entlastung für die Hinterbliebenen

Eine Sterbekasse dient, genau wie die Sterbegeldversicherung auch, dem Zweck der finanziellen Absicherung der Bestattung. Es wird ein Betrag angespart, der im Todesfall an die Erben oder Begünstigten ausgezahlt wird, damit die Beerdigung keine finanzielle Belastung mit sich bringt.

Die Sterbekasse

Ein wichtiger Unterschied ist die Rechtsform der Sterbekasse. Anders als die Sterbegeldversicherung ist sie ein „Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ und immer ein eingetragener Verein (e. V.). Die Sterbekasse hat als Verein keine Anteilseigner, sondern nur Mitglieder, an die die Gewinne in Form von günstigen Prämien oder Prämienrückzahlungen ausgeschüttet werden.

Sterbekassen unterliegen außerdem nicht den europäischen Vorschriften für den freien Binnenmarkt für Versicherungen. Stattdessen gehören Sie zum deutschen Sterbekassenverband e. V. und unterliegen der deutschen Versicherungsaufsicht (kleine Sterbekassen unterliegen der Landesaufsicht und die 35 größten Sterbekassen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die auch für Versicherungsunternehmen zuständig ist).

Die Unterschiede

Rechtlich stehen die Versicherungen über eine Sterbekasse und eine Sterbegeldversicherung gleich da. In beiden Fällen ist die höchstmögliche Versicherungssumme beschränkt, bei einer Sterbekasse ist die Höchstsumme in der Regel etwas geringer.

Viele Sterbegeldversicherungen bieten unterschiedliche Tarife mit Wartezeit bzw. mit Gesundheitsfragen an. Das ist bei Sterbekassen nicht der Fall. Mit Ausnahme des Unfalltods wird die Versicherungssumme immer erst nach einer Wartezeit ausgezahlt. Außerdem ist bei einer Sterbekasse keine Zahlung per Einmalbeitrag möglich.

Die Zielgruppe der Sterbekassen sind hauptsächlich Menschen im Alter von 40 – 50 Jahren. Für jüngere Menschen ist eine Sterbegeldversicherung die günstigere Variante. Ältere Menschen, die Ihren Todesfall absichern möchten, sind in der Regel ebenfalls mit einer Sterbegeldversicherung besser beraten, da sie diese per Einmalbeitrag zahlen können. Durch die laufenden Beiträge einer Sterbekasse zahlt diese Zielgruppe in der Regel mehr Geld ein, als im Todesfall an die Erben ausgezahlt wird und macht somit ein Verlustgeschäft.

Was ist die richtige Wahl?

Es zeigt sich, dass diese Frage nicht pauschal beantwortet werden kann. Die Sterbegeldversicherung ist in vielen Fällen günstiger und bietet umfangreiche Zusatzleistungen. Die Sterbekasse hingegen ist ein Verein und handelt nicht gewinnorientiert. Es ist in jedem Fall sinnvoll, vor der Entscheidung für die eine oder die andere Option Informationen und Angebote einzuholen, um eine gute Entscheidung mit dem nötigen Hintergrundwissen zu treffen.

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