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Generationenverantwortung - Wichtige Vorsorgethemen nicht auf die lange Bank schieben

02.05.2017 / Vorsorgedokumente

Das forsa-Institut hat im Auftrag der Monuta Versicherungen eine Befragung durchgeführt, um herauszufinden, wie es um die generationenübergreifende Vorsorge bestellt ist. Dass bereits rund 70 Prozent der Befragten im Familienkreis über die Absicherung für den Pflege-, Krankheits- oder Todesfall gesprochen haben, stimmt positiv. Die dafür notwendigen Vorsorgeverfügungen haben allerdings nur ein Drittel der Befragten erstellt. „Vielen Menschen ist zwar die Bedeutung der Vorsorge für eine schwere Krankheit oder den Todesfall bewusst. Dennoch schieben viele diese Themen noch auf die lange Bank“, weiß Vorsorgeexperte Kai Göttker von der Monuta. „Dabei gibt die Klärung dieser Themen die Chance, in wichtigen Belangen auch über den Tod hinaus selbstbestimmt zu handeln.“

Sorgerecht und Trauerfall einbeziehen

Ein häufig vernachlässigtes Thema ist die Sorgerechtsverfügung für minderjährige Kinder. Leider herrscht immer noch der Irrglaube vor, dass Taufpaten oder Verwandte im Ernstfall automatisch das Sorgerecht erhalten. Insbesondere alleinerziehende Mütter und Väter sollten dieses Thema frühzeitig klären und das Gespräch mit Vertrauten suchen, die für diese Aufgabe in Frage kommen. Ohne eine handschriftliche Sorgerechtsregelung entscheidet allein das Vormundschaftsgericht.

Während sich mithilfe einer Patientenverfügung regeln lässt, wie in einem medizinischen Notfall im Sinne des Patienten zu handeln ist, bestimmt die Vorsorgevollmacht, wer in dessen Namen handeln darf, wenn der Betroffene selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Ebenso wichtig ist es, auch den Trauerfall in die generationenübergreifende Vorsorge einzubeziehen. „Die Trauerfall-Vorsorge entlastet Angehörige finanziell und jeder Mensch kann mit ihr auf Wunsch schon zu Lebzeiten festlegen, wie er seine eigene Trauerfeier und Bestattung einmal gestaltet haben möchte“, erklärt Göttker. „Auch Erbstreitigkeiten können mit dieser eindeutigen Regelung verhindert werden.“

Familienmitglieder sollten wichtige Vorsorgethemen rechtzeitig füreinander klären:

  1. Vorsorgevollmacht

Jeder Mensch kann im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine Person bestimmen, die im Pflege- oder Krankheitsfall seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten verantwortet. Sollder Bevollmächtigte auch über den Tod des Vollmachtgebers hinaus handeln dürfen, muss dies ausdrücklich vermerkt sein.

  1. Patientenverfügung

Mit einer aussagekräftigen Patientenverfügung wissen Ärzte, Angehörige und Betreuer im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit des Patienten genau, ob, wie und wie lange er medizinisch behandelt werden möchte. Seit 2009 ist diese rechtlich bindend.

  1. Sorgerechtsverfügung

Ein häufig vernachlässigtes Thema ist die Sorgerechtsverfügung für minderjährige Kinder. Leider herrscht immer noch der Irrglaube vor, dass Taufpaten oder Verwandte im Ernstfall automatisch das Sorgerecht erhalten. Ohne eine handschriftliche Sorgerechtsregelung entscheidet allein das Vormundschaftsgericht.

  1. Trauerfall-Vorsorge

Eine Trauerfall-Vorsorge entlastet Angehörige finanziell und jeder Mensch kann mit ihr auf Wunsch schon zu Lebzeiten festlegen, wie er einmal seine eigene Trauerfeier und Bestattung gestaltet haben möchte. Die zweckgebundene Sterbegeldversicherung zählt zum gesetzlichen Schonvermögen. Das Geld für eine Bestattung steht auch dann zur Verfügung, wenn es im Alter beispielsweise durch hohe Pflegekosten einmal eng wird.

Weitere Informationen finden Sie auf www.monuta.de.

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