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Fünf Schritte für mehr Sorgenfreiheit bis zuletzt - für Sie und Ihre Angehörigen

12.06.2014 / Leistungen, Vorsorgedokumente, Rechtliches, Sterbegeldversicherung

Umfragen zufolge geht ein Großteil der Menschen noch davon aus, dass Krankenkassen oder Arbeitgeber die Kosten einer Bestattung übernehmen, die heute bei rund 6.000 Euro liegen. Nach der Reform von 2004 wurde die Zahlung von Sterbegeld jedoch ersatzlos gestrichen. Auch wenn frühzeitig Geld zurückgelegt wird, steht dieses häufig dann nicht mehr zur Verfügung, wenn es gebraucht wird. Hohe Kosten, die zum Beispiel bei Pflegebedürftigkeit entstehen, werden oft außer Acht gelassen.

Eine zweckgebundene Trauerfall-Vorsorge hilft hier daher weiter: Hier wird eine selbst festgelegte Summe versichert, um später die anfallenden Kosten zu begleichen. Der Versicherte kann zudem mit Hilfe eines sogenannten „Scenariums“ Art und Umfang der Trauerfeier selbst festlegen. „So können Angehörige nicht nur bei der Organisation von Bestattung und Trauerfeier entlastet werden, sondern auch vor plötzlichen finanziellen Belastungen geschützt werden“, erläutert Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland.      

Im Krankheitsfall sollte man drittens dafür sorgen, dass wichtige medizinische Entscheidungen nicht den Angehörigen aufgebürdet werden. Mit einer aussagekräftigen Patientenverfügung wissen die Ärzte im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit des Patienten genau, ob, wie und wie lange er medizinisch behandelt werden möchte. Seit 2009 ist die Patientenverfügung im Betreuungsrecht fest verankert, damit rechtlich bindend und von Ärzten, Betreuern und Angehörigen unbedingt zu beachten.   

Im schweren Krankheitsfall gibt es darüber hinaus jedoch auch andere Bereiche, die geregelt werden müssen. So kann jeder Mensch im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine Person bestimmen, die im Pflegefall seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten verantwortet. Denn ohne eine solche Vorsorgevollmacht sieht der Gesetzgeber nicht automatisch die Verwandten, sondern den Betreuer als bestellten Vormund vor.

Zu guter Letzt ist es ratsam, ein Testament zu verfassen, um für klare Verhältnisse beim Nachlass zu sorgen und Erbschaftsstreitigkeiten von vornherein auszuschließen. Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge: Sind zum Beispiel Kinder vorhanden, bemisst sich der Pflichtteil des Partners auf ein Viertel. Wer möchte, dass sein Erbe individueller verteilt wird, muss daher ein Testament erstellen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.monuta.de/vorsorgen oder unter der Rufnummer 0180-60 00 012.

Fünf Dinge, die Sie nicht der nächsten Generation überlassen sollten

Punkt 1: Die Kosten für den Trauerfall

Eine Bestattung kostet heute rund 6.000 Euro. Da im Jahr 2004 die Zahlung von Sterbegeld gestrichen wurde, kann mit einer Trauerfall-Vorsorge eine selbst festgelegte Summe versichert werden, um später anfallende Kosten zu begleichen. Die Trauerfall-Vorsorge zählt zum gesetzlichen Schonvermögen.

Punkt 2: Die Organisation von Bestattung und Trauerfeier

Mit Hilfe eines „Scenariums“ kann der Versicherte im Rahmen der Trauerfall-Vorsorge eigene Wünsche zu Art und Umfang der Trauerfeier selbst bestimmen. Ein von der Vorsorgesumme abhängiges „Bestattungspaket“ regelt weitere Angelegenheiten bis ins Detail – von der Bestattungsart bis hin zur Dauergrabpflege.

Punkt 3: Medizinische Entscheidungen im Krankheitsfall

Mit einer aussagekräftigen Patientenverfügung wissen Ärzte, Betreuer und Angehörige im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit des Patienten genau, ob, wie und wie lange er medizinisch behandelt werden möchte. Diese ist seit 2009 rechtlich bindend.

Punkt 4: Den Vormund für Vermögensfragen zu klären

Jeder Mensch kann im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine Person bestimmen, die im Pflege- oder Krankheitsfall seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten verantwortet. Denn der Gesetzgeber sieht nicht die Verwandten, sondern den Betreuer als bestellten Vormund vor.

Punkt 5: Den Nachlass zu regeln

Ein Testament sorgt für klare Verhältnisse beim Nachlass und schließt Erbschafts-streitigkeiten aus. Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge: Sind Kinder vorhanden, erhält der Partner ein Viertel des Erbes. Wer möchte, dass sein Erbe individueller verteilt wird, muss ein Testament erstellen. 

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