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forsa-Umfrage zur Generationenverantwortung. Krankheits- oder Todesfall: Diese Vorsorge-Lücke sollten Sie für sich und Ihre Angehörigen schließen

13.10.2015 / Vorsorgedokumente, Sterbegeldversicherung

Erfreulicher Trend und Basis zielgerichteter Beratung: Rund 70 Prozent der Deutschen haben im Familienkreis bereits über die Absicherung für den Pflege- oder Krankheitsfall gesprochen. Zwei Drittel der Befragten (76 Prozent) tauschten sich mit Angehörigen oder Freunden über das Aufsetzen einer Patientenverfügung aus, fast ebenso viele (68 Prozent bzw. 64 Prozent) über Vorsorgevollmacht und Nachlassregelung bzw. Testament.

Doch in Folge mangelt es an der konkreten Umsetzung der gegenseitigen Absicherung. Lediglich 32 Prozent der Deutschen haben mit Verfügungen tatsächlich bestimmt, wie der Arzt im Krankheitsfall behandeln soll, wer die Regelung der finanziellen und organisatorischen Angelegenheiten übernimmt, wie der Nachlass geregelt wird. „In Gesprächen erfahren wir immer wieder, dass viele nicht wissen, worauf sie beim Ausfüllen von Vorsorgeverfügungen oder beim Verfassen eines Testaments achten sollten“, erklärt Capellmann. Die Monuta unterstützt daher im Rahmen der Trauerfall-Vorsorge mit einer professionellen Ausfertigung einer rechtssicheren Patienten- und Vorsorgevollmacht sowie einer Testaments-Checkliste.

Auch die Vorsorge für den Trauerfall ist erschreckend gering: Zwar haben sich 53 Prozent der Befragten bereits über die finanzielle Absicherung einer Bestattung Gedanken gemacht, doch erst 23 Prozent beschäftigten sich mit der Organisation und Gestaltung der eigenen Trauerfeier – und lediglich acht Prozent haben die Eckpunkte des eigenen Abschieds konkret geregelt. Der eigene Tod bleibt ein Tabu. „Wer hingegen die Vorsorge für die eigene Bestattung bereits zu Lebzeiten angeht, kann auch über den Tod hinaus selbstbestimmt handeln und gleichzeitig enge Angehörige und Freunde in Zeiten der Trauer entlasten“, rät Capellmann. „Die Regelung wichtiger Vorkehrungen für den Krankheits- oder Todesfall unterstützt nachfolgende Generationen entscheidend – und zeigt Verantwortung.“ 

So denken die Deutschen: 5 Wahrheiten über Vorsorge, Pflege und den Trauerfall

1: Den Nächsten entlasten
Generationenverantwortung – ein Begriff, der viele Assoziationen zulässt. Knapp die Hälfte aller Deutschen verknüpft hiermit die Absicherung der Zukunft, wie die eigene Altersvorsorge oder Rente, sowie die Verantwortung der Generationen untereinander.

2: Ehrenamtlich tätig sein
Die Möglichkeiten, sich für andere Menschen einzusetzen und damit ein Stück Generationenverantwortung zu übernehmen, sind vielfältig. 93 Prozent ­– und damit ein Großteil der Bundesbürger – kümmern sich um pflegebedürftige Menschen oder um benachteiligte Gruppen oder Kinder.

3: Trost spenden
Der konkrete Trauerfall ist im Alltag der Menschen heutzutage allgegenwärtig. So haben schon 64 Prozent der Bundesbürger einen Angehörigen oder Freund in der Zeit des Abschieds begleitet und unterstützt, 12 Prozent sind in der Hospizarbeit tätig.

4: Hilfsbedürftigkeit ansprechen
Den Alltag nicht mehr bewältigen zu können und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein – diese Vorstellung bewegt immer mehr Menschen. 46 Prozent haben sich schon häufig mit dem Gedanken der eigenen Pflegebedürftigkeit befasst. Auffällig ist: Frauen (53 Prozent) setzen sich deutlich häufiger als Männer (40 Prozent) mit dieser Sorge auseinander.

5: Der Familie helfen
Wer ist im Pflegefall gefordert: Familie oder Staat? Über 70 Prozent der Bürger sieht bei dieser Frage die Familie in der Pflicht, nur 23 Prozent den Staat. Während von den über 60-Jährigen 88 Prozent der Meinung sind, die Familie müsse sich um den zu pflegenden Angehörigen kümmern, sind es bei den unter 30-Jährigen mit 59 Prozent deutlich weniger. 

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