Sarg

Entlastung für Angehörige: Im Sterbefall alles geregelt

15.10.2018 / Vorsorge

Wer trauert, steht nicht nur emotionalen, sondern häufig auch großen finanziellen und organisatorischen Belastungen gegenüber. Die Monuta Versicherungen geben zusammen mit Bestatter Michael aus dem Siepen nützliche Tipps, warum eine frühzeitige Vorsorge sinnvoll ist.

Ein geliebter Mensch stirbt.
Der Schock ist groß und scheint unüberwindbar. Anfängliche Fassungslosigkeit weicht tiefer Trauer über den Verlust. Dennoch müssen die Angehörigen in dieser schweren Zeit zahlreiche finanzielle und organisatorische Fragen klären – wie etwa: Wie soll die Trauerfeier aussehen? Welche Bestattungskosten kommen auf mich zu? Welcher Grabstein ist der richtige? Eine Bestattung auszurichten wird für Betroffene oft zu einer unerträglichen Bürde. Eine frühzeitige Vorsorge kann sie in dieser Situation organisatorisch und finanziell entlasten. Im Folgenden klären die Monuta Versicherungen mit Unterstützung von Bestatter Michael aus dem Siepen darüber auf, wie eine umfassende Bestattungsvorsorge aussehen kann.

Worum sorgen sich Angehörige in puncto Bestattung am meisten?
Michael aus dem Siepen: Wir nehmen zunehmend wahr, dass die Sorgen der Angehörigen zweigeteilt sind. Da ist zum einen die Frage, ob der Bestatter den Bedürfnissen der Trauernden gerecht wird und zum anderen die Sorge um die Finanzierung der Bestattung. Was kostet wieviel – und wieviel Geld steht den Hinterbliebenen dafür zur Verfügung? Diese beiden Aspekte sind von Familie zu Familie unterschiedlich stark ausgeprägt.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Angelegenheiten, die man für den Fall eines plötzlichen Todes geregelt haben sollte?
Michael aus dem Siepen: Was unbedingt im Voraus geplant werden sollte, sind die Wünsche und Abläufe für die eigene Beerdigung. Im Grunde hat jeder schon Vorstellungen darüber, was er mag und was nicht. Doch kommt das Thema noch zu selten auf den Tisch. Ein offenes Gespräch mit dem Partner oder den Kindern hilft Hinterbliebenen, die Beerdigung so zu gestalten, dass der Verstorbene gebührend verabschiedet wird. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Bestattungsvorsorgevertrag abzuschließen. Er stellt sicher, dass alles so durchgeführt wird, wie gewünscht. Bei individuellen Wünschen empfiehlt sich außerdem ein Gespräch mit dem Bestattungshaus des Vertrauens: Es berät in diesen Fragen sensibel und verständnisvoll
sowie meist unverbindlich und kostenlos.

Und wie steht es mit der Finanzierung?
Michael aus dem Siepen: Generell sollte sich jeder bewusst sein, dass durch einen Sterbefall, egal ob dieser plötzlich eintritt oder absehbar ist, erhebliche Kosten entstehen. Daher empfiehlt es sich, die Finanzierung bereits im Vorfeld zu regeln. So steht das Geld den Angehörigen im Fall der Fälle direkt zur Verfügung und sorgt für große Entlastung in dieser emotional schweren Situation. Wer Geld für den Todesfall anlegen möchte, kann sich bei einem Bestattungshaus oder einer Versicherungsgesellschaft, wie etwa der Monuta Sterbegeldversicherung, beraten lassen.

Inwieweit kann eine Sterbegeldversicherung denn hier helfen?
Michael aus dem Siepen: Indem sie in jeden Fall die finanziellen Fragen rund um eine Bestattung löst. Fallen diese Sorgen weg, kann sich die Familie im besten Fall ganz darauf konzentrieren, den Prozess der Verarbeitung des Verlustes in Gang zu setzen. Der  Versicherte kann beruhigt sein, dass seine Bestattung nach seinen Wünschen umgesetzt wird, ohne die Hinterbliebenen finanziell zu belasten.

Zum Schluss: Was ist Ihr persönlicher Rat?
Michael aus dem Siepen: Das Thema Sterben und Tod wird in Deutschland oftmals verdrängt. Mein Wunsch und damit verbunden mein persönlicher Rat, sind, das Thema „Endlichkeit unseres Seins“ stärker ins Bewusstsein zu holen. Tod ist Teil unseres irdischen Lebens und das müssen wir akzeptieren. Deshalb wünsche ich mir einen freieren und offeneren Diskus mit dem Thema Tod und Bestattungen, in den Medien und im Familien- sowie dem Freundeskreis.

Bildquelle: pixabay

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